Tonnys Classic Drive

Renault 16 TS 1976 mieten in Groningen – Komfortabler Oldtimer mit Jaeger-Uhren

Dec 8, 2025 • 8 Minuten Lesezeit

Renault 16 TS 1976 mieten in Groningen – Komfortabler Oldtimer mit Jaeger-Uhren

Renault 16 TS aus 1976 mieten in Groningen – komfortabler Oldtimer mit grauem Samt und Jaeger-Uhren

Erleben Sie den ikonischen Renault 16 TS bei einer entspannten Tour oder einem Wochenendtrip durch die Provinz Groningen bei Tonny's Classic Drive in Groningen. Selbst fahren ist kein Problem!

Mieten Sie den Renault 16 in Groningen: genießen Sie eine komfortable Ausfahrt mit dem Pionier der modernen Mittelklasse-Hatchbacks

In der Geschichte der Automobilindustrie wurden Tausende Modelle produziert, aber nur wenige haben den Verlauf dieser Geschichte grundlegend verändert. Der Renault 16, kurz R16, gehört unbestritten zu dieser exklusiven Gruppe. Für Tonny’s Classic Drive in Groningen war dies einer der Hauptgründe, dieses komfortable Reisefahrzeug in die Mietflotte in Groningen aufzunehmen.

 

Der Renault 16 auf dem Genfer Autosalon und jetzt in Groningen Stadt verfügbar

Als im März 1965 der Vorhang auf dem Genfer Salon für das Auto fiel, herrschte Verwirrung in den Hallen. Publikum und Presse wussten nicht, was sie sahen. War es eine Limousine? Ein übergroßer Kombi? Ein Coupé mit hohem Dach? Renaults Antwort war einfacher und gleichzeitig radikaler: Es war die Erfindung des modernen Mittelklasse-Hatchbacks.

Der Renault 16, der erste Hatchback. Wir reisen durch die Zeit, von 1967 bis 2025, jetzt mietbar in Groningen bei Tonny’s Classic Drive.

Der R16 führte eine Karosserieform und ein Konzept der Multifunktionalität ein, die heute Standard sind, in den konservativen 1960er Jahren jedoch wie eine Bombe einschlugen. Dies ist die Geschichte des Autos, das die bürgerliche Limousine überflüssig machte. Wenn man den Renault 16 einen oder mehrere Tage zur Verfügung hat, erkennt man schnell, dass Zeitreisen nicht zulasten des Komforts gehen müssen. Gleichzeitig gewinnt man umso mehr beim Erlebnis einer Tour durch die Provinz Groningen in diesem wunderschönen, ikonischen Auto.

Renault 16 als moderner Nachfolger des Renault 4 (ebenfalls in Groningen mietbar)

Anfang der 1960er Jahre befand sich Renault, damals noch ein Staatsbetrieb (Régie Nationale des Usines Renault), an einem strategischen Scheideweg. Am unteren Ende des Marktes hielt man mit dem 1961 eingeführten Renault 4 ein wahres Goldstück in Händen. Wenn Sie Interesse haben, können Sie auch einen Renault 4 mieten. Wir haben die Wahl aus 3 verschiedenen Modellen, auch in weiß und grün. Alle mit einem aufklappbaren Dach für ein Panoramaerlebnis im Groninger Hogeland.

Dieses praktische und erschwingliche Auto mobilisierte inzwischen das französische Land und die Städte. Über dieser beliebten, utilitaristischen Klasse klaffte jedoch eine riesige Lücke. Die Produktion des großen, repräsentativen Renault Frégate wurde 1960 eingestellt. Die Frégate war eine konventionelle Limousine mit Frontmotor und Hinterradantrieb, die nie den erhofften Erfolg brachte. Es gab schlicht keinen modernen Nachfolger für Kunden, die dem R4 oder der Dauphine entwachsen waren. Wer hätte damals gedacht, dass dies der Renault 16 werden würde und dass Sie ihn heute sogar für einen Tagesausflug in Groningen mieten können! Herrlich mit Ihrem Partner oder der ganzen Familie – es passt jede Menge rein!

Erinnerungen an einen Autourlaub mit dem Renault 16

Vielleicht haben Sie sogar Erinnerungen an einen Familienurlaub mit diesem für damalige Verhältnisse luxuriöseren Reisewagen, dem Renault 16. Wie kam es dazu? Pierre Dreyfus, visionärer Vorsitzender und Generaldirektor von Renault, erkannte früh, dass es keinen geeigneten Nachfolger nach dem Renault 4 gab. Er betrachtete dieses Problem nicht nur aus technischer Sicht, sondern auch aus soziologischer Perspektive. Er sah, dass Frankreich und Europa sich in den Glanzzeiten des Wiederaufbaus (Les Trente Glorieuses) befanden. Der Wohlstand stieg explosionsartig, die Baby-Boom-Generation wuchs auf und Familien hatten erstmals richtig Freizeit. Das Phänomen des "résidence secondaire" (zweites Ferienhaus) entstand, ebenso wie Autourlaube. Die Menschen brauchten ein Auto, das unter der Woche repräsentativ war, aber am Wochenende als Umzugswagen, Camper oder Packesel dienen konnte. Die klassische „Drei-Box“-Limousine (Motorraum, Passagierraum, Kofferraum) genügte laut Dreyfus nicht mehr für diesen neuen, dynamischen Lebensstil. Sein Auftrag an die Ingenieure war ebenso poetisch wie zwingend: „Wir müssen Autos bauen, die nicht mehr nur aus vier Sitzen und einem Kofferraum bestehen. Es muss ein Volumen sein, in dem man leben kann.“

Wie mit Projekt 115 der erste spezialisierte Reisewagen entstand: der Renault 16

Unter dem Codenamen Projekt 115 machte sich das Team an die Arbeit. Chefdesigner Gaston Juchet, ein Mann, der später auch für Ikonen wie den Renault 5 und den Alpine A310 verantwortlich sein würde, erhielt eine Liste von Anforderungen, die für damalige Verhältnisse widersprüchlich schienen:
Kompakte Außenmaße: Das Auto durfte nicht länger als 4,25 Meter sein, um das Parken in Paris zu ermöglichen.

  • Maximale Innenraumgröße: Der Raum sollte mit dem eines deutlich größeren amerikanischen Autos vergleichbar sein.
  • Modularität: Die praktische Nutzbarkeit eines Kombis (Break), ohne wie ein Nutzfahrzeug auszusehen.
  • Überlegener Komfort: Ein Fahrverhalten, das schlechte Straßen ausglich.
  • Frontantrieb: Eine Fortsetzung des Weges, den der R4 eingeschlagen hatte.

Renault 16, die erste luxuriöse 5-türige Mittelklasse-Hatchback ihrer Zeit

Das von Gaston Juchet vorgestellte Design brach radikal mit der Tradition. Statt der üblichen Limousinenform wählte er ein „Two-Box“-Design: vorne für den Motor und ein großes Passagier- und Gepäckvolumen dahinter. Das auffälligste Element war die fünfte Tür (le hayon). Diese große Heckklappe schwenkte am Dach und nahm die gesamte Heckscheibe mit nach oben.
Es ist wichtig zu betonen, dass der R16 den Hatchback nicht absolut erfunden hat. Die Austin A40 Farina (1959), die Autobianchi Primula (1964) und Renaults eigener R4 hatten bereits Heckklappen. Diese Autos galten jedoch als utilitaristisch oder kompakt. Der R16 war das erste Auto, das dieses praktische Konzept in das Segment luxuriöser Familienwagen einführte. Er machte die Heckklappe salonfähig. Kritiker befürchteten, dass Kunden eine offene Verbindung zum Kofferraum wegen Gerüchen oder Diebstahlgefahr ablehnen würden, doch die Hutablage (eine Neuheit) löste dies elegant.

Der Luxus unseres Renault 16 TS in Groningen spiegelt sich auch in den ikonischen Jaeger-Uhren wider, heute bekannt von der exklusiven Uhrenmarke Jaeger LeCoultre.


Der Renault 16 und sein „Pagoden-Dach“

Ein charakteristisches Stilelement des R16 ist das Dach. Wer genau hinsieht, erkennt, dass die Seiten des Dachs etwas höher liegen als die Mitte, wodurch eine leichte V-Form entsteht. Dies wurde scherzhaft „Pagoden-Dach“ genannt. Dies war kein ästhetischer Gag von Juchet, sondern eine geniale konstruktive Lösung. Die Falten im Metall machten die Dachplatte steif genug, ohne schwere Querträger. Das sparte Gewicht und hielt den Schwerpunkt niedrig. Außerdem waren bei den ersten Serien die Regenrinnen unsichtbar im Dachrand verborgen, was zur modernen, sauberen Linienführung beitrug.

 

Der Renault 16 und sein „Voiture à Vivre“-Interieur, unsere Dame in Groningen mit grauem Samt

Die Marketingabteilung startete den R16 mit dem Slogan „Voiture à Vivre“ – ein Auto zum Leben. Dies war kein leeres Schlagwort. Das Interieur bot eine Flexibilität, die man heute erst wieder bei hochwertigen MPVs findet (ein Segment, das Renault später selbst mit dem Espace und Scénic erfand). Die Möglichkeiten waren endlos:
– Ladeposition: Die Rückbank konnte in zwei Teilen (1/3 und 2/3) umgeklappt werden.
– Umzugsposition: Die gesamte Rückbank konnte in weniger als einer Minute aus dem Auto entfernt werden.
– Schlafposition: Die Rückenlehnen der Vordersitze vollständig nach hinten geklappt ergaben ein Bett von fast 1,90 Meter.
– „Maman“-Position: Die Rückbank konnte komplett nach vorne geschoben werden. Um den Boden vollständig eben zu halten und den Durchgang zu ermöglichen, wurde der Schalthebel an der Lenksäule platziert.

Technische Daten des Renault 16 in Groningen: Cléon-Alu und Asymmetrie

Unter der Haube war der Renault 16 mindestens so fortschrittlich wie außen. Renault entwickelte einen neuen Motor: den Typ 807. Ein 1.470 ccm-Vierzylinderblock, komplett aus Aluminium, längs vorne eingebaut mit Frontantrieb.

Das Geheimnis des ungleichen Radstands unseres Renault 16 in Groningen, mietbar in Groningen

Eines der berühmtesten technischen Details des R16 ist seine Asymmetrie. Der Radstand links beträgt 2.720 mm, rechts 2.650 mm. Das Auto ist also auf der linken Seite genau 70 Millimeter länger als auf der rechten. Der Grund liegt in den Torsionsstäben der Hinterradaufhängung, die nicht nebeneinander liegen konnten und daher hintereinander angeordnet wurden. Dies hatte keinen nachteiligen Einfluss auf das Fahrverhalten.

Montag, 8 Dezember 2025 | Geschrieben von: Tonny's Classic Drive